Hochzeit [rueckblende].

(veröffentlicht in „Die Storis der Stori vom Goggolori“)

 

 

Uhrig Zwölfe glockt die Tanne,

im Gemelk die Gräser schumpen.

„Gießt Kastanien in die Pfanne,

startgelocht, die Steaks zu rumpen!“

 

Seht! von Dasig schwillt das Wallen

nach dem Band, dies herzlich Amten.

Augen tröpfeln von den Quallen,

wie der Anblick rüsselt – samten!

 

Edelweiß auf schwarzem Kittel,

licht, die Strebe zu verglänzen,

Zweisamkeit als letztes Mittel,

ehe – Storch! – sie schließlich kränzen.

 

Hannah: „Ri-Ra-Rutsch im Loder?“

Otto: „Hopp-Hopp-Hopfendolde!“

„Kutsch ist delicato, oder?“

„Darf ich Euch begleiten, Holde?“

 

Angeknackt wird quatsch die Torte –

wessen Schneide soll sie staffeln?

Hannah peitscht’s Pianoforte,

Otto lehrt mit scharfen Waffeln.

 

Worte, Wort, Ewór, Tewó,

L wie Alice oder Latte,

Kaffee weint man lichterloh,

Fotos knirpsen die Krawatte.

 

Hei! im Weizen rauscht die Gruppe!

Kommet, die wir Knäcke bräuchten,

Herzen wärmt die Indie-Suppe.

Lust, weil dirne Wirbel feuchten!

 

Alle meine Freunde bin ich!

Danke euch, die mich vertonten!

Durch die letzten Karpfen rinn ich,

wenn der Sitten Bröckel monden.

 

Hannah: „Ri-Ra-Rutsch im Loder?“

Otto: „Hopp-Hopp-Hopfendolde!“

„Flutsch ist futschikato, oder?“

„Darf ich Euch bekleiden, Holde?“